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Lexikon Ernährung A
Aceton, Acetonämie, Acetonurie, Ackersalat, Acrylamid, adaptierte Säuglingsmilch- nahrung, Additionsdiät, Adipositas, Adrenalin, Agar-Agar
Aceton: Abbauprodukt, das beim menschlichen Fettstoffwechsel entsteht. Aceton gehört zu den Ketonen, ist farblos und riecht obstähnlich. Je aktiver der Fettstoffwechsel ist, umso mehr Aceton entsteht.
Acetonämie: erhöhter Anteil an Aceton und weiteren Ketonen im Blut durch Hunger, bei Fettstoffwechselstörungen oder Diabetes Mellitus.
Acetonurie: Ausscheidung von überschüssigem Aceton über den Harn.
Ackersalat: -> Feldsalat
Acrylamid: Substanz, die bei starker Erhitzung kohlenhydratreicher Lebensmittel wie Getreide- und Kartoffelprodukten (Knäckebrot, Pommes frites, Chips) entsteht. Die Auswirkungen auf den Menschen sind noch nicht ganz klar, in Tierversuchen hat sich jedoch eine krebserregende, Erbgut und Nerven schädigende Wirkung gezeigt.
adaptierte Säuglingsmilchnahrung: Anfangsnahrung für´s Baby, die als Kohlenhydrat nur Laktose enthält und der Muttermilch sehr ähnlich ist.
Additionsdiät: Kostform zur Diagnose von Nahrungsmittelallergien. Bei der Additionsdiät werden erst einmal alle Lebensmittel vom Speiseplan gestrichen und schrittweise einzelne Nahrungsmittelgruppen wieder hinzugefügt und so alle Lebensmittel ausgetesten. Die Additionsdiät ist ein sehr aufwendiges Verfahren.
Adipositas: Fettleibigkeit. Sie beginnt bei Überschreitung des Body-Mass-Index von 30. Adipostas Grad 1 - BMI von 30 bis 34,9 Adipostas Grad 2 - BMI von 35 bis 39,9 Adipostas Grad 3 - BMI von 00 bis 49,9 Adipostas Grad 4 - BMI von 50 und mehr. Adipositas kann das Risiko für Schlaganfälle, Herzinfarkte, Hypertonie, Diabetes mellitus Typ 2, Brustkrebs, Gicht und Gallenblasen- erkrankungen erhöhen und das Schlafapnoe-Syndrom hervorrufen. Sie kann ebenfalls zu Venenschwäche /Venenthrombose führen.
Adrenalin: Hormon das u.a. für den Kohlenhydratstoffwechsel benötigt wird und den Abbau von Fett erhöht. Eine erhöhte Ausschüttung von Adrenalin in Gefahrensituationen führt zur Beschleunigung des Herzschlags, der Verengung der peripheren Blutgefässe und so zu einer Erhöhung des Blutdrucks. Die Atemwege werden erweitert und die Durch- blutung des Hirns steigt.
Agar-Agar (E406): hauptsächlich in Algen vorkommender Vielfachzucker, der als Gelier- und Verdickungsmittel verwendet wird. Agar-Agar ist geschmacksneutral und hitze- resistent. Agar-Agar ist als Lebensmittelzusatzstoff unter anderem in Eiscreme, Süsswaren und Marmelade enthalten und wird darüber hinaus auch als Abführmittel eingesetzt.

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