Lexikon Ernährung:

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Lexikon Ernährung A

Agavendicksaft, Ahornkirsche, Ahornsirup, Ahornsirupkrankheit, Alanin, Alant, al dente, Aldosteron, Algen, Alkaloide

Agavendicksaft: aus dem Pflanzensaft von Agaven gewonnener Dicksaft, der als Süssungs- mittel dient und aufgrund seiner zahnschädigenden Wirkung nur sehr sparsam verwendet werden sollte.

Ahornkirsche: -> Acerola

Ahornsirup: durch mehrfaches Kochen eingedickter Saft der Zuckerahornbäume. Ahorn- sirup wird als Brotaufstrich und zum Süssen von Speisen und Getränken verwendet. Ahornsirup sollte wegen seines hohen Zuckergehalts sparsam verwendet werden. Man sollte ihn kühl und dunkeln lagern. Er ist in den Graden A, B und C erhältlich.

 

Ahornsirupkrankheit: selten vorkommende, angeborene Stoffwechselerkrankung. Infolge einer nicht, bzw. nicht ausreichenden Bildung eines Enzyms können die Aminosäuren Valin, Leucin und Isoleucin nicht vollständig abgebaut werden. Sie reichern sich mit ihren giftigen Zwischenprodukten in Blut, Hirnwasser und Harn an und schädigen das zentrale Nervensystem. Eine lebenslange Diät aus Nahrungsmitteln, die die o.a. Aminosäuren nicht enthalten, ist nötig.

Alanin: eine nicht essenzielle Aminosäure.

Alant: zur Familie der Korbblütler gehörende Gewürz- und Heilpflanze mit einem süsslich-bitterem Geschmack. Alantblätter werden zum Würzen von Suppen und Saucen verwendet und die Wurzeln als Würze für Süssspeisen . Darüber hinaus regen sie die Tätigkeit von Magen und Darm an und enthalten ein ätherisches Öl (Alantöl), welches eine krampflösende Wirkung besitzt.

al dente: bissfest. Nahrungsmittel (wie Nudeln) werden nur so lange gegart, dass sie noch “bissfest” sind.

Aldosteron: Hormon. Es wird in der Nebennierenrinde gebildet und dient der Regulierung des Elektrolyt- und Wasserhaushalts und des Blutdrucks und Blutvolumens. Es leitet Wasser und Natrium aus dem Harn in die Nieren und von dort zurück ins Blut. Es verstärkt ebenfalls die Ausscheidung von Kalium über den Harn.

 

Algen: etwa 26000 Arten umfassende, in Süss- und Salzwasser wachsende Pflanzen. Einige davon sind für die Ernährung geeignet. Meeresalgen haben einen etwa 30%igen hoch- wertigen Eiweissgehalt und einen sehr hohen Jodgehalt. Sie sind reich an Calzium, Eisen, Betacarotin, verschiedene B-Vitamine, Vitamin C und Vitamin E. Bei den Süsswasseralgen sind Spirulina und Chlorella für die Ernährung interessant.

Alkaloide: alkalische Stickstoffverbindungen mancher Pflanzen, die auf das Nervensystem wirken und Rauschzustände hervorrufen können. Zu den Alkaloiden zählen Koffein, Nikotin und auch Kokain. Alkaloide werden in geringen Dosen in Arzneimitteln verwendet, sind aber in grösseren Dosen meist giftig.