Lexikon Ernährung:

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Lexikon Ernährung A

Ananas-Guave, Ananaskirsche, anbraten, Anchosen, Anchovis, Angelika, Anis, Annonen, Anorektika, anthroposophische Ernährungslehre, Antibiotika, Antioxidanzien

Ananas-Guave: -> Feijoa

Ananaskirsche: -> Physalis

anbraten: Fleisch wird, um einen Verlust von Fleischsaft zu vermeiden, grosser Hitze von 300 bis 350°C ausgesetzt. Dadurch schliessen sich die Poren sehr schnell und das Fleisch bekommt eine schöne braune Farbe.

Anchosen: fermentierte, in Würzsaucen eingelegte, gestückelte, filetierte oder ganze Sprotten oder Heringe.

Anchovis: in Salzlake oder Öl eingelegte Sardellen.

 

Angelika, Engelwurz: (Angelica archangelica) in Mitteleuropa beheimatete Heil- und Gewürzflanze aus der Gattung der Doldenblütler. Aus den Rhizomen und Wurzeln der Angelika wird das krampflösende Angelikaöl und Bitterstoffe, welche die Magensaft- und Bauchspeicheldrüsensekretion anregt. Daher wird sie unter anderem bei Verdauungs- störungen eingesetzt. Die Blätter und Blattstiele lassen sich als Würzmittel für Suppen, Saucen und Salate verwenden.

Anis: (Pimpinella anisum) Doldenblüter, dessen Samen das bei Verdauungsstörungen und Blähungen helfende Anisöl enthalten. Anis kommt auf den griechischen Inseln, in Ägypten und Vorderasien vor. Die Samen werden zum Würzen von Gebäck, Süssspeisen und für Liköre verwendet, lassen sich zur Anregung der Verdauung aber auch als Tee zubereiten. Die Blätter können zerkleinert für Salate genutzt werden.

Annonen: (Annonaceae) zur Gattung der Flaschenbaumgewächse zählende Pflanzen, von denen einige Arten als Obstbäume kultiviert werden. Zu den bekanntesten Arten gehören die Netzannone, die Stachelannone und die Schuppenannone.

Anorektika: -> Appetitzügler

 

Antibiotika: gegen krankheitsverursachende Mikroorganismen wirkende Stoffwechsel- produkte von Algen, Pilzen, Bakterien, Flechten und höheren Pflanzen. Antibiotika werden inzwischen überwiegend chemisch hergestellt. Aufgrund der verschiedenen Neben- wirkungen sollten sie nur eingesetzt werden, wenn es wirklich nötig ist.

Antioxidanzien: Schutzstoffe, die freie Radikale aufnehmen und so die Körperzellen vor Oxidation schützen. Zu den wichtigsten Antioxidanzien, die mit der Nahrung aufgenommen werden gehören die Vitamine A, C und E, sowie das Spurenelement Selen. Desweiteren gibt es eine Vielzahl verschiedener sekundärer Pflanzenstoffe mit antioxidativer Wirkung. Um eine ausreichende Versorgung mit Antioxidanzien zu gewährleisten, sollten täglich mehrere Protionen Obst und Gemüse verzehrt werden.