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Lexikon Ernährung B
Ballaststoffe, ballaststoffarme Ernährung, ballaststoffreiche Ernährung, Bambussprossen, Bananen, Bananenchips, Barbadoskirsche, Barbarieente, Barbe, Bärlauch, Barsch, Basilikum
ballaststoffarme Ernährung: Form der Ernährung, die weniger als 10g Ballaststoffe täglich enthält und nur bei bestimmten Erkrankungen wie Darmtraktverengung, Morbus Cron, Unterfunktion der Bauchspeicheldrüse oder Colitis ulcerosa empfehlenswert bzw. notwendig ist.
ballaststoffreiche Ernährung: Ernährung, bei der die Ballaststoffzufuhr deutlich über den von der DGE empfohlenen 30g täglich liegt. Eine ballaststoffreiche Ernährung wird häufig bei Darmerkrankungen, Problemen mit der Gallenblase, Divertikulose oder Verstopfung eingesetzt. Die Ballaststoffaufnahme wird durch Nahrungsmittel wie Vollkornprodukte, Getreideflocken, rohem Gemüse und Obst oder auch Kleien auf 50 bis 60g täglich erhöht.
Bambussprossen: Triebe immergrüner tropischer Gräser. Bambussprossen werden meist gedünstet oder gekocht verzehrt und sind reich an Mangan, Kupfer und Kalium.
Bananen: zur Gattung Banane zählende Früchte, von denen viele essbar sind. Bananen werden unreif geerntet. Es wird zwischen Obstbananen und den hierzulande selteneren Kochbananen unterschieden. Die Kochbanane zählt in vielen tropischen Ländern zu den Grundnahrungsmitteln. Obstbananen enthalten voll ausgereift einen hohen Anteil an Kohlenhydraten in Form von Glukose und Fruktose und viel Vitamin B6, Magnesium, Mangan und Kalium.
Bananenchips: getrocknete, geröstete oder glasierte Bananenscheiben. Wie bei Trockenobst üblich, enthalten Bananenchips einen hohen Gehalt an Kalium und Kohlenhydraten.
Barbadoskirsche: -> Acerola.
Barbarieente, Flugente: Entenart mit wohlschmeckendem, saftigen Fleisch. Besonders das Brustfleisch gilt als Delikatesse.
Barbe: (Barbus barbus) in vielen europäischen Fliessgewässern vorkommender, 50 bis 70cm gross werdener Karpfenfisch. Die Barbe lässt sich auf alle gängigen Varianten zubereiten. Zu beachten ist, das der Rogen Vergiftungserscheinungen hervorrufen kann.
Bärlauch: (Allium ursinum) nach Knoblauch riechende, zum Lauch zählende Pflanze. Die Zwiebeln und Blätter des Bärlauchs, die reich an Sulfiden sind, werden als Gewürz verwendet. Die Inhaltsstoffe des Bärlauchs können Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen.
Barsch, Flussbarsch: (Perca fluviatilis) zur Familie der echten Barsche gehörender, bis 50cm langer Raubfisch, der in ganz Europa verbreitet ist. Sein festes, fettarmes Fleisch enthält viel Vitamin D und wird gedünstet, gebacken oder gebraten.
Basilikum: (Ocimum basilicum) aus Südasien stammendes, zu den Lippenblütlern gehören- des Gewürzkraut, welches heute auch im Mittelmeerraum angebaut wird. Die Blätter des Basilikums enthalten ätherische Öle und werden getrocknet oder auch frisch zum Würzen von Fleisch- und Fischgerichten, Saucen und Salaten benutzt. Die Basilikumblätter können auch als Tee aufgegossen werden.
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