Lexikon Ernährung:

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Lexikon Ernährung C.

Cashewnuss, Cassava, Catechine, Cayennepfeffer, Cellulose, Cerealien, Champagner, Champignon, Cherimoya, Chikorée

Cashewnuss: Frucht des in Amerika beheimateten tropischen Nierenbaumes (Anacardium occidentale). Die Cashewnuss ist eine einsamige Frucht von der Form einer Niere und wächst an einem als Cashewapfel bezeichneten essbaren, verdickten Fruchtstiel. Aufgrund der giftigen Schale wird die Cashewnuss vor der Verarbeitung bzw. dem Verzehr geschält. Cashewnüsse werden meist geröstet angeboten und haben einen süsslichen Geschmack, ähnlich dem von Mandeln. Sie werden gern Salaten, Gemüse, Reis oder auch Müsli beigefügt.Die Cashewnuss ist reich an Kupfer und Magnesium und enthält B-Vitamine. mehr zum Thema -> Nüsse.

Cassava, Maniok, Tapioka: aus den Wurzeln des in den Tropen vorkommenden Maniokstrauchs gewonnene, so gut wie geschmacksneutrale Stärke. Cassava lässt sich als Soßenbinder, als Bindemittel bei der Herstellung von Tabletten und auch in der Futtermittelherstellung einsetzen.

Catechine, Katechine: vor allem in Tee vorkommende sekundäre Pflanzenstoffe, welche die Grundlage verschiedener Gerbstoffe bilden. Einige Catechine, wie das in grünem Tee vorkommende Epigallo-Catechin können eine gesundheitsfördernde Wirkung haben.

 

Cayennepfeffer, Chilipfeffer: aus gemahlenen Chilis gewonnenes sehr scharfes Gewürz. Cayennepfeffer enthält den sekundären Pflanzenstoff Capsaicin und wird zum Würzen verwendet.

Cellulose: -> Zellulose.

Cerealien: -> Zerealien.

Champagner: aus der französischen Champagne stammender , qualitativ sehr hochwertiger Schaumwein. Beim Champagner erfolgt die zweite Gärung immer in der Flasche und er ist der wohl teuerste und berühmteste Schaumwein weltweit.

Champignon, Egerling: etwa 30 Arten umfassende Gattung der Blätterpilze, von denen rund 20 Arten in Deutschland heimisch sind. Zu den bekanntesten wildwachsenden Arten zählen der Wiesen- oder Feldchampignon, der Gartenchampignon, der Waldchampignon und der Schafchampignon. Wiesen- und Gartenchampignons werden werden auch in verschiedenen Formen kultiviert. Wild wachsende Champignons enthalten, wie alle anderen wildwachsenden Pilze auch, einen hohen Anteil schädlicher Schwermetalle. Daher sind die gezüchteten Formen für die Ernährung vorzuziehen. Champignons können roh verzehrt, gekocht, gegrillt, gedünstet oder auch frittiert werden. Sie enthalten viel Eiweiss, wenig Fett und Kalorien und sind reich an den Mineralstoffen Eisen, Kupfer und Kalium, sowie den Vitaminen D, K, Biotin, Niacin und Pantothensäure.

 

Cherimoya, Chirimoya: in den Tropen Amerikas vorkommendes Annonengewächs (Annona cherimola) mit bis zu 20 cm grossen essbaren Sammelbeerenfrüchten. Cherimoyas werden in Kalifornien, Spanien, Chile Mexiko, Brasilien und Israel angebaut und sie enthalten viel Vitamin C. Das lecker schmeckende Fruchtfleisch der Cherimoya wird ohne Schale und Samen verzehrt.

Chikorée: nur als kultivierte Form vorkommender, weiss bleibender Spross der Salatzichorie (Cichorium intybus var. foiosum). Chikorée wird vor allen in den Niederlanden, in Belgien und Italien angebaut und kann roh oder gedünstet verzehrt werden. Er hat einen bitteren Geschmack und ist reich an Vitamin C, Betakarotin und Folsäure.